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Der 50. Geburtstag heißt für viele: Halbzeit! Man nimmt sich vielleicht Zeit für ein Zwischenfazit und reflektiert: Habe ich gut gelebt? Was habe ich versäumt? Bin ich glücklich mit dem, was ich tue? Manche erleben eine Midlife-Crisis. Eine spannende Zeit ...

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Foto: © Absolut Images / Fotolia

Das böse Erwachen: "Mensch, bin ich alt!"

Das mittlere Lebensalter birgt Vor- und Nachteile. So mancher wird sich fragen: Habe ich bisher alles im Einklang mit mir selbst erledigt? Natürlich kommt man zu dem Schluss: Manches ist gut gelaufen, manches nicht. Das ist ja im Prinzip eine Binsenweisheit. Nicht aber für diejenigen, die eines Tages in den Spiegel schauen und resümieren: "Mensch, bin ich alt!"

Dies dürfte meistens wohl diejenigen treffen, die ihr bisheriges Leben mit einer gehörigen Portion Alltagsstress verplempert haben. Würden wir jeden Tag bewusster bestreiten, käme es wahrscheinlich gar nicht zu diesem Aha-Effekt. Daher gilt: Halten Sie öfter mal inne, kommen Sie wieder mehr zu sich selbst.

Mehr Lebenserfahrung: Den Dingen ihren Lauf lassen können

Man kann sich auch auf seine Stärken konzentrieren, wenn man die zweite Lebenshälfte angeht. Ist man bisher mit offenen Augen durchs Dasein gegangen, hat man sich im Alltag ein dickes Fell zugelegt, einen Schutzpanzer gegen manche Widrigkeiten.

Dabei wird auch klar: Oft hat man sich über Dinge aufgeregt, die gar nicht zu ändern sind. Doch mit 50 aufwärts drängt sich meistens die Einsicht auf, dass man den Dingen doch lieber ihren Lauf lassen sollte. Ein echter Vorteil!

Dilemma der sich selbst erfüllenden Prophezeiung: "Jetzt geht's nur noch abwärts!"

In unserer Gesellschaft existieren verschiedene Vorurteile gegenüber Menschen, die die 50 passiert haben. Es drängen sich in diesem Alter kleine und große Wehwehchen auf, man wird "da oben" ein bisschen langsamer - und auch sportlich geht es nicht mehr so gut wie früher.

Die Existenz dieser Vorurteile ist nicht das Problem; sie werden aber zum Problem, wenn ich sie für wahr halte. Denn: Je mehr ich davon überzeugt bin, dass es nun körperlich und seelisch "bergab" geht, desto wahrscheinlicher treffen diese beiden Entwicklungen ein. Aber nicht, weil es "halt so ist", sondern weil der Betreffende selbst(!) es erwartet.

Man sollte sich immer bewusst machen, dass es Künstler, Schauspieler und Schriftsteller gibt, die noch mit Ende 70, 80 wahre Meisterwerke schaffen. Denn sie kümmern sich nicht um die Bilder von älteren Menschen, die hierzulande herrschen.

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Glück im mittleren Lebensalter: Den Alltag bewusster strukturieren

Nutzen Sie lieber die Ressourcen, die Sie mittlerweile aufgebaut haben, und zwar im Beruf und in der Freizeit. Die Karriere ist mit Anfang 50 meistens ordentlich vorangeschritten, und vielleicht haben Sie nun etwas mehr Freizeit.

Diese können Sie gezielt nutzen, studieren Sie etwa die Klassiker der Weltliteratur und Philosophie. Gehen Sie mal ein völlig neues Projekt an. Schreiben Sie ein Buch, beginnen Sie mit der Malerei oder Ähnliches.

Partnerschaften der Ü-50er: Wenn die Kinder aus dem Haus sind

Die Ehe kann eine tiefe Erschütterung erfahren, wenn es plötzlich ruhiger im Haus wird, anders gesagt, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Nun ist das Paar wieder mehr auf sich zurückgeworfen. Damit wissen viele nun gar nichts mehr anzufangen.

Es gilt, sich wieder neu zu finden, Kompromisse auszuhandeln. Neue Projekte, die beide gemeinsam angehen, können viel Positives bewirken. Eine gute Idee ist etwa Sport. Dabei werden Glückshormone ausgeschüttet - und dadurch wird auch entsprechend mehr gemeinsames Glück erfahren.

Sex im mittleren Lebensalter: Experimente wagen?

Die Vorurteile über ältere Menschen bestimmen vielerorts auch das Sexualleben, zumeist im Negativen. Sex im mittleren und hohen Alter ist tendenziell ein Tabuthema. Und wer die negativen Vorurteile ("Ältere haben keinen Sex mehr") unkritisch verinnerlicht hat, der handelt auch entsprechend.

Dabei ist klar: Der Sexus spielt eigentlich im Leben immer eine Rolle. Das Thema kann man mit seinem Partner getrost einmal besprechen. Ist das Sexualleben eingeschlafen, kann man sich gemeinsam die Frage stellen, ob man nicht mal etwas völlig Neues ausprobieren möchte. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Man muss aber authentisch über seine wahren Bedürfnisse kommunizieren können. Das dürfte nunmehr kein Problem mehr sein, oder?

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