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Frauen Schlampe

Schlampe ist ein Schimpfwort, mit dem Frauen bezeichnen werden, die leicht "zu haben" sind und ihre Absicht auch offensichtlich durchschimmern lassen. Manchmal steckt auch nur der pure Neid dahinter. Schlampen haben auch ihren Reiz - aber nur aus Sicht der Männer.

Schlampe

Foto: © Christian Schwier / Fotolia

Wenn der Ruf vorauseilt: "Die macht's mit jedem!"

In vielen Freundes- und Bekanntenkreisen gibt Singles, Frauen wie Männer, denen der Ruf vorauseilt, sagen wir mal, sexuell sehr aktiv zu sein. Handelt es sich dabei um eine Frau, wird sie schnell als Schlampe diskreditiert (vor allem von anderen Frauen), handelt es sich um einen Mann, dann liegen die Dinge etwas anders; das hat kulturelle Gründe, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen. Im Folgenden soll es um "weibliche Schlampen" gehen.

Die Kunde ("Die Soundso ist eine Schlampe!") macht natürlich schnell die Runde, über was soll man sich auch sonst unterhalten? Alle (Männer und Frauen) sind sich einig: Eine Schlampe zu sein, ja - das ist ohne Zweifel moralisch verwerflich. Aber das ist nur die halbe Wahrheit - das weiß jeder Menschenkenner.

Neid: "Schau nicht so hin!"

Ohne Zweifel steckt so manches Mal nur der Neid hinter der ganzen Lästerei - seitens anderer Frauen. Denn wenn der Mann an "ihrer" Seite plötzlich so einen bestimmten Blick aufsetzt, sobald die Betreffende in Reichweite ist, dann kann es so mancher Ehefrau mulmig werden. Besonders dann, wenn die Konkurrentin in spe attraktiver ist, mehr Sex-Appeal hat. Wird dann entsprechend ein Minderwertigkeitsgefühl aktiviert, so sieht man das ungute Gefühl naturgemäß als von außen verursacht an - und schon kommt "ihr" die Bezeichnung Schlampe in den Sinn.

Schlampen und die Männerwelt 1: "Gehen wir zu dir oder zu mir!"

Sexuell aktive Single-Frauen kommunizieren durch reizvolle Kleidung, die viel Platz für (sexuelle) Fantasien lässt, und Körpersprache ihre Offenheit. Es kann vorkommen, dass mutige Männer, sogenannte Draufgängertypen, nur ein, zwei Sätze anbringen müssen, um folgende Reaktion hervorzurufen: "Na, gehen wir zu dir oder zu mir?"

Oder aber der ganze Abend wird als "Vorbereitung" für den One-Night-Stand genutzt. So eine Begegnung sorgt natürlich bei allen Beteiligten für die Ausschüttung vieler Glückshormone und wirkt daher als reizvoller Kick.

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Schlampen und die Männerwelt 2: "Sex ja, Beziehung nein!"

Wenn sich beide einig sind und "nur" Sex wollen, dann gibt es in der Regel keine Probleme, es sei denn der Mann ist verheiratet oder sonstwie liiert und "es" kommt raus. Ebenfalls nachteilig ist die Konstellation, wenn sich die Schlampe mal in einen Mann verliebt, mit dem sie eine geheime Affäre hat. Denn in der Regel begehren die meisten Männer zwar eine promiskuitive (= Sex mit verschiedenen Männern praktizierende) Frau, aber sie respektieren (!) sie nicht. Im Gegenteil, niemals würde man eine feste Beziehung mit der Betreffenden inklusive Einführung in den Freundes- oder gar Familienkreis in Erwägung ziehen. Und eine Familie gründen - das geht gar nicht. Denn im Hinterkopf würde oft der Alarm ausgelöst: "Wird sie fremdgehen?"

Ursachen: Suche nach Anerkennung, Steigerung des Selbstwerts

Wieso manche Frauen promiskuitiv sind - das hat viele Ursachen. Eine davon ist ein fundamentales Bestreben nach Anerkennung. Wenn die Betreffende etwa ihr Leben überwiegend nur die Erfahrung gemacht hat, dass sie durch sexuelles Auftreten Aufmerksamkeit bekommt, kann das zum festen Muster werden. Auf der anderen Seite meinen Schlampen häufig, sie würden ihren Selbstwert steigern, wenn sie sich schnell auf Sex mit fremden Männern einlassen.

Doch so einfach ist es mit der Anerkennung und der Steigerung des Selbstwerts nicht.

Vor- und Nachteile: Kurzfristiger Nutzen, langfristiger Nachteil

Natürlich bekommen Schlampen Anerkennung, wenn sie auf Flirtversuche von Single-Männern eingehen und noch am selben Abend Sex mit ihnen haben. Der Betreffende ist nett, charmant, generös. Aber das ist er nur wegen des Sexes! Bekommt er, was er will, dann kann von jetzt auf gleich eine gänzliche Verwandlung des Charakters erfolgen.

Langfristig gesehen wiegt vor allem die soziale Ausgrenzung schwer. Denn mal ehrlich: Wer kann es sich leisten, mit einer Schlampe dauerhaft befreundet zu sein? Männer, die liiert sind, wohl kaum. Und, wie oben schon erwähnt: Den meisten Geschlechtsgenossinnen sind Schlampen ebenfalls ein Dorn im Auge.

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